He, der Titel reimt sich ja fast.
Als erstes: Die Marmelade
Ich koche sehr gerne Marmelade. Das hat was von später Kindheit/früher Jugend, wo meine Mama und ich zum "Erdbeerzopfe" gefahren sind und ich nach dem Motto: "Eine Erdbeere in den Mund, eine in den Korb" meinen Korb befüllt habe und es dann später ans Verlesen, Putzen, eventuelles Einfrieren oder eben ans Marmeladekochen ging. Oder eben, wenn sie Johannisbeeren geschenkt bekommen hat, ans Triebli abrupfen. Da erinner ich mich dran, wie wir auf dem Balkon saßen und das gemacht haben. Irgendwann bin ich zum Studieren ausgezogen und mit dem Marmeladekochen war es vorbei - wir bekamen auch immer wieder Marmelade geschenkt, so dass eigenes Kochen nicht nötig war (oder wir wären in Marmelade untergegangen).
Richtig selber Marmelade haben wir erst wieder vor zwei Jahren angefangen zu kochen. Als wir zusammengezogen sind und wir den "Triebliesbusch" im Garten hatten. Und der Tegut in der Erdbeerzeit Samstag um 19.00 Uhr die Erdbeeren für 1€ raushaut. Jetzt ist aber keine Erdbeerzeit mehr und dem Johannisbeerstrauch der alten Wohnung trauer ich ein bisschen hinterher, aber wir bekommen im Moment so viele Zwetschgen in der Ökokiste, was liegt da näher als Marmelade zu kochen? Gesagt, getan und so haben wir gestern Marmelade gekocht. Auf dem Bild sind die vier Marmeladensorten drauf, die wir dieses Jahr gekocht haben.
Als zweites: Die Tücher
Während der Umzugszeit brauchte ich was einfaches zum Stricken und daher ist der TGV entstande, den ich dann hier in der neuen Wohnung fertig gestrickt, gebadet und gespannt habe:
Anleitung: TGV von Susan Ashcroft
Garn: Zauberball in Fuchsienbeet (100g)
Nadelstärke: 3,5
Dann habe ich für eine Aktion den 22,5 Degrees gestrickt. Auch in der alten Wohnung angefangen und in der neuen Wohnung fertig gestellt:
Anleitung: 22,5 Degrees von Martina Behm (kostenfrei)
Garn: Zauberball 100 in Wolke 7, 150 Gramm
Nadelstärke: 3
Und angefange hab ich eine Magrathea, auch von Martina Behm. Mit einem Zauberball 100 in "Heißem Eisen"
Und als letzter Punkt: Die Bücher
Ich habe bei einem der vielen Buchblog den Link zu der Task-Challenge entdeckt, ich weiß wirklich nicht mehr bei welchem (ich bin ja neugierig und les mir Dienstags so viele Antworten wie möglich durch, auch wenn ich bisher nicht kommentiert habe). Da der Einstieg jederzeit möglich ist, habe ich mich entschlossen dort mitzumachen. Meine erste Buchbezogene Challenge! In der Seitenleiste findet man meine Challengeseite. Ich werde am Wochenende ein bisschen an dem Layout noch rumbasteln, so ganz gefällt mir das alles noch nicht.
Nachdem mir zu zwei der drei Monatsaufgaben sofort Bücher eingefallen sind, hat das "Schmuck auf dem Cover" mich erstmal wieder auf den Boden geholt. Ich hab in meinem Stapel kein einziges Buch, dass Schmuck auf dem Cover enthält! Im Bücherregal war erstmal auch nix zu finden. Aber dann ganz dreist und frech nachgefragt, ob der Schmuck des Pferdes bei "Gevatter Tod" von Terry Pratchett gilt und, ja, Glück gehabt, es gilt. Ich hab bisher von der Figur des Todes immer nur gehört, wie lustig er sei, deswegen ist das doch die Gelegenheit mal die Scheibenwelt anzufangen!
Und hier kommen meine drei Bücher für die Oktoberaufgaben:
Ich bin ja mal gespannt, wie das bei mir klappt. Das Lesen dürfte kein Problem sein, aber zu der Challenge gehört, dass man eine Rezension über das gelesene Buch schreibt, da hab ich noch ein bisschen Kopfzerbrechen. Das muss ich echt üben, aber Jo meinte schon: "Fürs Studium musst du das doch dann auch andauernd machen". Naja, er hat ja recht. Und irgendwie bekomm ich das schon hin!
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Mittwoch, 1. Oktober 2014
Montag, 15. September 2014
Kürbisrisotto
Ich staunte nicht schlecht, als ich einen Hokkaidokrübis in unserer Gemüsekiste fand. Ist den schon wirklich Herbst? Wo ist denn der Sommer hin bzw. wo war er denn dieses Jahr? Nun gut, langsam werde ich mich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass der Herbst kommt - und damit die Gemüsevielfalt kleiner wird.
Kürbis. Naja, ich bin ehrlich, außer Kürbissuppe war ich immer unkreativ. Meine Mama hat noch den Spaghettikürbis ab und an mal gemacht, aber sonst hielt sich meine Kürbiserfahrung in Grenzen.
Jetzt ist aber in der Gemüsekiste öfter mal was drin und auch länger was drin, mit dem man so eigentlich nie was anfangen würde (wir haben dann noch die Regionalkiste, was die Gemüsevielfalt ja doch etwas einschränkt) - und deswegen befrage ich dann öfter mal englischsprachige Seiten. Die meisten deutschen Kochseiten machen immer das Gleiche, deftige Hausmannskost. Zumindest hab ich das Gefühl.
Inspiriert von Lucy Kürbisrisotto hab ich einfach mal den Kürbis zum Risottoreis dazu gegeben und nicht, wie bei ihr und öfter schon gemacht im Backofen gebacken.
Und weil ich faul bin, hab ich einfach Jamie Olivers Methode vom Risotto kochen angewendet: Einfach eine große Menge Wasser in den Topf und erst gegen Ende der Garzeit rühren.
Hier das Rezept:
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen, je nach Größe
1 Stück Kürbis (~300 g)
1 Tasse Risottoreis
Heißes Wasser
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Den Kürbis schälen und von den Kernen befreien.
Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, den Risottoreis dazugeben, kurz mitdünsten und dann einen ordentlichen Schuss heißes Wasser bzw. heiße Gemüsebrühe dazu geben, bis alles ordentlich bedeckt ist, kurz (wirklich nur kurz, sonst muss man es die ganze Zeit machen!) umrühren. Nach 5 Minuten den Kürbis dazugegeben. Gegen Ende der Garzeit (steht ja auf der Packung) öfter mal umrühren, auch um zu testen, ob der Reis schon durch ist. Wenn er gar ist, dann kann man Parmesan drüberreiben, um die Sämigkeit noch zu verbessern, etvl kann es noch sein, dass man noch etwas Wasser hinzufügen muss - das ist dann aber auch nach Geschmack. Dann nach Gusto würzen und servieren.
Ich hab diesmal keinerlei Streu-/Hartkäse gehabt, also mussten die Hefeflocken herhalten (dadurch war es sogar vegan). War auch sehr gut, allerdings gibt der Parmesan doch vieles noch an Geschmack hinzu.
Ich matsche mir den Kürbis klein, damit sich der Kürbisgeschmack mehr verteilt. Dazu gab's dann noch einen frischen grünen Salat.
Kürbis. Naja, ich bin ehrlich, außer Kürbissuppe war ich immer unkreativ. Meine Mama hat noch den Spaghettikürbis ab und an mal gemacht, aber sonst hielt sich meine Kürbiserfahrung in Grenzen.
Jetzt ist aber in der Gemüsekiste öfter mal was drin und auch länger was drin, mit dem man so eigentlich nie was anfangen würde (wir haben dann noch die Regionalkiste, was die Gemüsevielfalt ja doch etwas einschränkt) - und deswegen befrage ich dann öfter mal englischsprachige Seiten. Die meisten deutschen Kochseiten machen immer das Gleiche, deftige Hausmannskost. Zumindest hab ich das Gefühl.
Inspiriert von Lucy Kürbisrisotto hab ich einfach mal den Kürbis zum Risottoreis dazu gegeben und nicht, wie bei ihr und öfter schon gemacht im Backofen gebacken.
Und weil ich faul bin, hab ich einfach Jamie Olivers Methode vom Risotto kochen angewendet: Einfach eine große Menge Wasser in den Topf und erst gegen Ende der Garzeit rühren.
| In der Foodfotografie muss ich mich noch üben |
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen, je nach Größe
1 Stück Kürbis (~300 g)
1 Tasse Risottoreis
Heißes Wasser
Parmesan
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Den Kürbis schälen und von den Kernen befreien.
Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, den Risottoreis dazugeben, kurz mitdünsten und dann einen ordentlichen Schuss heißes Wasser bzw. heiße Gemüsebrühe dazu geben, bis alles ordentlich bedeckt ist, kurz (wirklich nur kurz, sonst muss man es die ganze Zeit machen!) umrühren. Nach 5 Minuten den Kürbis dazugegeben. Gegen Ende der Garzeit (steht ja auf der Packung) öfter mal umrühren, auch um zu testen, ob der Reis schon durch ist. Wenn er gar ist, dann kann man Parmesan drüberreiben, um die Sämigkeit noch zu verbessern, etvl kann es noch sein, dass man noch etwas Wasser hinzufügen muss - das ist dann aber auch nach Geschmack. Dann nach Gusto würzen und servieren.
Ich hab diesmal keinerlei Streu-/Hartkäse gehabt, also mussten die Hefeflocken herhalten (dadurch war es sogar vegan). War auch sehr gut, allerdings gibt der Parmesan doch vieles noch an Geschmack hinzu.
Ich matsche mir den Kürbis klein, damit sich der Kürbisgeschmack mehr verteilt. Dazu gab's dann noch einen frischen grünen Salat.
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