Freitag, 10. Oktober 2014

Freitagsfüller # 4

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1. Ich rieche   Kaffee.
2. Ich versuche mich von manchen Dingen nicht aufregen zu lassen - klappt aber nicht immer.
3. Ich sehe  grau in grau und meinen Bildschirm.

4. Ich höre den OST von Guardians Of The Galaxy (sehr guter Film und die Musik ist auch toll!) .
5. Ich trage noch meinen Schlafanzug .

6. Ich esse gerne ;) .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Gemütlichkeit, morgen habe ich Quietscheenten verzieren geplant und Sonntag möchte ich am Entenrennen teilnehmen!

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Dienstag, 7. Oktober 2014

Gemeinsam Lesen #3

Und weil es Dienstags immer zwei verschiedene Richtungen zu beantworten gibt, hier noch gleich die "Gemeinsam-Lesen"-Aktion. Heute bei Schlunzen-Bücher

 
 
 
 
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Gevatter Tod" von Terry Pratchett und bin auf Seite 189/330

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Einbrecher brachen ein.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich habe damit eigentlich nur angefange, weil ich ein Buch brauchte, bei dem ein Schmuckstück auf dem Cover zu sehen ist. Und weil ich keine Lust darauf hatte, für diese Aufgabe einen "typischen Frauenroman"(lese ich eher selten) oder die "Verdamnis"-Version mit dem Filmcover zu lesen (Verblendung fand ich nämlich nicht so prickelnd). Und da ich immer von allen Leute zu hören bekomme, wie lustig der Tod doch als Charakter sei. Und ich muss zugeben: sie haben völlig recht. Der Tod will nämlich in den Urlaub und braucht einen Lehrling. Und versteht überhaupt keine Ironie, spricht prinzipiell GROSS und eigentlich muss man die Bücher selber lesen, um zu verstehen, was ich (und alle anderen) damit meinen. Ich empfehle das Buch ganz klar weiter!
Oh und ein Zitat will ich tatsächlich loswerden: "Zwar bezeichnet sich der Tod der Scheibenwelt als ANTHROPOMORPHE PERSONIFIZIERUNG, aber er gab es schon vor einer ganzen Weile auf, traditionelle skelettene Pferde zu benützen - er wollte nicht ständig damit aufgehalten werden, abgefallene Knochenteile festzubinden." - Terry Prachett, Gevatter Tod, Seite 44, Piper Verlag, 2006
Ich finde, alleine diese Textzeile sagt schon viel über den Tod aus! Der sich nicht als den Todbringen sieht, sondern als denjenigen, der die Seelen, nach Ablauf ihrer Zeit in eine Art Jenseits geleitet. Er tötet nämlich nicht!
4. Liest du Reihen lieber am Stück oder hast du gerne noch andere Bücher zwischen den einzelnen Bänden?
Das kommt drauf an- auf die Menge der Bände und ob sie alle schon veröffentlicht sind, wenn ich die Serie entdecke. Wenn es nur 3 Bücher sind und diese alle schon veröffentlicht, dann lese ich sie lieber direkt hintereinander. Kann aber auch durchaus vorkommen, dass ich dann zwischen dem 2 und 3 Band eine Pause einlege und ein anderes Buch dazwischen lese. 
Bei mehr als 3 Büchern mache ich doch gerne eine Pause dazwischen, damit ich mich nicht nur in dem Universum befinde.
Wenn noch nicht alle Bände veröffentlicht sind, dann fieber ich den Erscheinungen schon entgegen.
Bei "A Song of Fire and Ice" zum Beispiel brauche ich definitv ein anderes Buch dazwischen. Sonst habe ich das Gefühl, einfach nur in einem großen Wust an einem Buch zu sitzen (könnte aber auch daran liegen, dass die Bücher im Englischen ja schon einiges dicker sind, als im Deutschen).

Die verstrickte Dienstagsfrage #3

Heute fragt das Wollschaf:
Wieder einmal beschwört ein abwertender Artikel über handarbeitende Frauen einen Shitstorm in Netz herauf.
Was denkst Du?
Warum fühlen sich so viele Frauen sofort angegriffen und gehen in den Verteidigungsmodus, sobald jemand abwertend über Handarbeiten schreibt?

Mangelt es der handarbeitenden Frauenwelt vielleicht einfach nur an dem Selbstbewusstsein, über solches Geschreibsel mit einem milden Lächeln hinwegzusehen?

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich kurz davor war, diese Frage nicht zu beantworten. Ich muss nämlich ehrlich gestehen, dass was diese Frau verzapft regt mich auch auf. Einfach weil sie einem Sachen unterstellt, die gar nicht wahr sind. Weder will ich mit meinen Handarbeiten Geld verdienen, noch schicke ich ein Kind in selbstgestrickten Sachen in den Vordergrund (ich hab auch keins, vielleicht leiht sie mir ja ihrs, wenn sie Kinder hat ;), aber mein armer Mann muss selbstgestrickte Socken tragen (wie kann ich nur?!). Ich hab den Artikel auch nur überflogen, ganz einfach, weil er schlecht geschrieben war und nur von Klischees gestrotzt hat.
Und ich glaube, dagegen sind die Leute allergisch.
Man stelle sich vor, ich, als Frau kann Judo *uh*, Eishockey *oooh* und im Einparken bin ich auch besser als mein Mann *waaas?*. Und oh, Gott, ich stricke (und bin unter 30)!
Mir macht es einfach Spaß und ja, es entspannt mich. Und ja, ich habe danach etwas, was ich weiterschenken kann, oder selbst anziehen. Ich schenke auch nur Leuten etwas, die die Arbeitsmenge wertschätzen und die den Wunsch äußern.
Ich frage mich nur, was ein strickender Mann von ihr zu hören bekommt? Entweder sie findet das total cool, weil es nicht dem Klischee entspricht, oder er ist arm und unterdrückt von der ach-so-bösen Feministischen Gesellschaft.

Montag, 6. Oktober 2014

Rezension: Neid von Arne Dahl

Ein paar Zahlen vorab:
Genre: Thriller
Seitenzahl: 509
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Piper
Kosten: 16,99€
Format: Broschiert
ISBN: 978-3-492-05537-6

Mit "Neid" steige ich sozusagen in die Welt der Rezensionen und Challenges ein.
"Neid" ist der dritte und vorletzte Band der Opcop-Gruppe um Paul Hjelm von Arne Dahl.
Die Opcop-Gruppe ist eine europäisch angelegte, inoffizielle Ermittlergruppe, die einen festen Sitz und eine bestimmte Anzahl an europäischen Ermittlern in Den Haag hat und noch in jedem europäischen Land eine eigene Nationale Einheit besitzt. Dies bringt das Problem mit sich, dass sie sich zum Teil mit ihren Ermittlungen in der Grauzone der Rechtssprechung der einzelnen Länder befinden.

In diesem Band geht es um die Strukturen der Bettelmafia, mit Sitz in Amsterdam und um einen auf offener Straße in Stockholm ermordeten Wissenschaftler. Diese Fälle haben auf den ersten Blick nun so gar nichts gemeinsam, oder doch?

"Neid" lässt sich trotz der Seitenzahl und des doch recht großen Formates sehr gut lesen. Arne Dahl hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der es einem sehr leicht macht, durch die Seiten zu fliegen. Auch die Auflösung am Ende ist spannend geschrieben und man fühlt sich quasi "live" in das Geschehen hineinversetzt. Was mir persönlich auch gut gefällt, ist, dass man es trotz miträtseln nicht immer schafft, auf die richtige Lösung zu kommen - die Handlung ist nicht immer durchschaubar.
Die Kapitel sind immer in Tage mit Ortsangaben unterteilt. Selbst wenn mehrere Orte am Kapitelanfang stehen, schafft er es, nicht sinnlos und ohne Grund von einem Ort der Handlung zum anderen zu springen, sondern bringt die Zusammenhänge immer in eine gut lesbare Reihenfolge.
Ich empfehle allerdings, zuerst die beiden Vorgängerbände zu lesen, damit man sich mit den Personen und den Gepflogenheiten der Opcop-Gruppe bekannt macht.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Samstag, 4. Oktober 2014

Gießen

Zu Gießen habe ich eine ganz besondere Beziehung:
Ich habe dort studiert und meinen Mann kennengelernt. Logisch, dass wir in der letzten Woche von seinem Urlaub einmal hingefahren sind (und die Tatsache, dass wir die Schnauze vom Aufbauen/Ausräumen/Einräumen voll hatten).
Es ist ganz eigenartig, wir wohnen seit 3 Jahren nicht mehr dort, aber irgendwie kennt man doch alle Plätze. Grade zur Landesgartenschau wurde dort viel gebaut und man erkennt doch nicht alle wieder.
Ein weitere Grund für den Besuch war, dass wir uns unbedingt Motzki kaufen wollten. Nicht nur, dass wir schon seit 6 Jahren drumrumschleichen, jetzt mit dem Balkon hat er auch einen perfekten Platz:
 Und in Gießen gibt es einen so tollen Postkartenladen, der fehlt mir hier in Marburg richtig. Immer wenn ich schlecht gelaunt war, hab ich mir eine Postkarte gekauft. Der Laden hat noch viel anderes hübsches und war auch immer für Geschenke gut. Egal, für welchen Geschmack, eine Kleinigkeit hat man immer im Strich-Punkt gefunden.
Und es gibt in Gießen einen Wollladen :-) Den musste ich als Strickerin natürlich auch besuchen. Neben Industriewolle bietet die Wollmupfel auch selbstgefärbte Stränge an. Und mein Glück war, dass sie einen komplett grünen Strang da hatte. Grün ist bei Wolle so ne Sache, bisher hab ich nur ganz selten ein Grün gefunden, dass mir dann auch gefallen hat - so wie der Sockenwollstrang.
Und bei Miss Marple war ich auch. Ich liebe kleine Buchhandlungen! Wie der Name schon sagt, ist diese Buchhandlung auf Krimis spezialisiert - und auch auf kleinere Verlage und unbekanntere Autoren. Klar, die bekannten Autoren sind auch vorhanden, aber auch eine Auswahl neuer und unbekannter Autoren.
Und neben alldem haben wir an der Wieseck in einem kleinen Cafe ein klein bisschen Pariser Flair genossen - draußen an gußeisernen Tischen und Stühlen an einem Flüsschen Kaffee trinken ist einfach herrlich!
Und nun wünsche ich euch mit meinen Einkaufsschätzen von damals ein schönes, sonniges Wochende!


Freitag, 3. Oktober 2014

Freitagsfüller #3


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1.  Ich bin stolz, das ich beim Nähmaschinenkurs gestern erfahren habe, dass ich kein Einsteiger, sondern ein Anfänger bin.
2.  Das Expedit ist definitiv nicht der richtige Platz für  Bücher .
3.  Um den Hals trag ich abends was Selbstgestricktes.
4. Manchmal ist zuviel Drama.
5.  Gestern abend hatte ich nach dem Kurs noch Spaß mit meinem Mann in der Kneipe .
6. Astern sind für mich Herbstblumen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Sport, morgen habe ich noch nichts konkretes geplant und Sonntag möchte ich wieder Sport machen gehen!

So, da war er, mein Freitagsfüller - mit einem Klick auf den Banner kommt ihr zur Barbara. 

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Marmelade, Tücher und Bücher

He, der Titel reimt sich ja fast.
Als erstes: Die Marmelade
Ich koche sehr gerne Marmelade. Das hat was von später Kindheit/früher Jugend, wo meine Mama und ich zum "Erdbeerzopfe" gefahren sind und ich nach dem Motto: "Eine Erdbeere in den Mund, eine in den Korb" meinen Korb befüllt habe und es dann später ans Verlesen, Putzen, eventuelles Einfrieren oder eben ans Marmeladekochen ging. Oder eben, wenn sie Johannisbeeren geschenkt bekommen hat, ans Triebli abrupfen. Da erinner ich mich dran, wie wir auf dem Balkon saßen und das gemacht haben. Irgendwann bin ich zum Studieren ausgezogen und mit dem Marmeladekochen war es vorbei - wir bekamen auch immer wieder Marmelade geschenkt, so dass eigenes Kochen nicht nötig war (oder wir wären in Marmelade untergegangen).
Richtig selber Marmelade haben wir erst wieder vor zwei Jahren angefangen zu kochen. Als wir zusammengezogen sind und wir den "Triebliesbusch" im Garten hatten. Und der Tegut in der Erdbeerzeit Samstag um 19.00 Uhr die Erdbeeren für 1€ raushaut. Jetzt ist aber keine Erdbeerzeit mehr und dem Johannisbeerstrauch der alten Wohnung trauer ich ein bisschen hinterher, aber wir bekommen im Moment so viele Zwetschgen in der Ökokiste, was liegt da näher als Marmelade zu kochen? Gesagt, getan und so haben wir gestern Marmelade gekocht. Auf dem Bild sind die vier Marmeladensorten drauf, die wir dieses Jahr gekocht haben.

Als zweites: Die Tücher
Während der Umzugszeit brauchte ich was einfaches zum Stricken und daher ist der TGV entstande, den ich dann hier in der neuen Wohnung fertig gestrickt, gebadet und gespannt habe:
Anleitung: TGV von Susan Ashcroft
Garn:  Zauberball in Fuchsienbeet (100g)
Nadelstärke: 3,5

Dann habe ich für eine Aktion den 22,5 Degrees gestrickt. Auch in der alten Wohnung angefangen und in der neuen Wohnung fertig gestellt:
Anleitung: 22,5 Degrees von Martina Behm (kostenfrei)
Garn: Zauberball 100 in Wolke 7, 150 Gramm
Nadelstärke: 3

Und angefange hab ich eine Magrathea, auch von Martina Behm. Mit einem Zauberball 100 in "Heißem Eisen"

Und als letzter Punkt: Die Bücher
Ich habe bei einem der vielen Buchblog den Link zu der Task-Challenge entdeckt, ich weiß wirklich nicht mehr bei welchem (ich bin ja neugierig und les mir Dienstags so viele Antworten wie möglich durch, auch wenn ich bisher nicht kommentiert habe). Da der Einstieg jederzeit möglich ist, habe ich mich entschlossen dort mitzumachen. Meine erste Buchbezogene Challenge! In der Seitenleiste findet man meine Challengeseite. Ich werde am Wochenende ein bisschen an dem Layout noch rumbasteln, so ganz gefällt mir das alles noch nicht.
Nachdem mir zu zwei der drei Monatsaufgaben sofort Bücher eingefallen sind, hat das "Schmuck auf dem Cover" mich erstmal wieder auf den Boden geholt. Ich hab in meinem Stapel kein einziges Buch, dass Schmuck auf dem Cover enthält! Im Bücherregal war erstmal auch nix zu finden. Aber dann ganz dreist und frech nachgefragt, ob der Schmuck des Pferdes bei "Gevatter Tod" von Terry Pratchett gilt und, ja, Glück gehabt, es gilt. Ich hab bisher von der Figur des Todes immer nur gehört, wie lustig er sei, deswegen ist das doch die Gelegenheit mal die Scheibenwelt anzufangen!
Und hier kommen meine drei Bücher für die Oktoberaufgaben:
Ich bin ja mal gespannt, wie das bei mir klappt. Das Lesen dürfte kein Problem sein, aber zu der Challenge gehört, dass man eine Rezension über das gelesene Buch schreibt, da hab ich noch ein bisschen Kopfzerbrechen. Das muss ich echt üben, aber Jo meinte schon: "Fürs Studium musst du das doch dann auch andauernd machen". Naja, er hat ja recht. Und irgendwie bekomm ich das schon hin!